Geschichte im Geldbeutel – Schüler*innen werden ˌkleine Numismatiker*innenˈ

 

„Was haben Münzen mit Geschichte zu tun? Warum sahen die Buchstaben und Bilder so anders aus als heute? Wie lange gibt es schon Münzen und was hat das alles mit mir zu tun?„

– All diese Fragen und noch viele mehr werden den Lernenden der 5. Klasse von weiterführenden Schulen (Gymnasium, Oberschule) im Projekt „Geschichte im Geldbeutel“ beantwortet.

Um die Erstbegegnung mit dem Fachunterrricht Geschichte spannend und abwechslungsreich zu gestalten, bietet die Unterrichtseinheit die Möglichkeit sich innerhalb einer numismatischen Stationsarbeit  gegenständlichen Quellen zu nähern. Das forschende, entdeckende Lernen wird von verschiedenen Erklärvideos unterstützt, die die Schüler*innen als Grundlage der Bearbeitung von Arbeitsblätter dienen.

Antike hellinistische Münze „Athen“, ca. 450-400 v. Chr. Foto: Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin (BY-NC-SA)

Inhaltlich widmet sich die Unterrichtseinheit den Themenkomplexen der Arbeit von Numismatiker*innen: der Untersuchung der äußeren Beschaffenheit einer Münze, der Bedeutung der geprägten Abbildungen und Schriften, der Kaufkraft und generell dem Wert einer Münze. Schüler*innen erlernen so das erste Handwerkszeug einer Hilfswissenschaft, die für Historiker*innen unerlässlich ist.

Als Ergebnissicherung und Leistungsermittlung des Projektes bietet sich ein Portfolio sowie ein selbsterstelltes Erklärvideo an.

 

 

AutorInnen der Unterrichtsidee:

Maximilian Fink, Aileen Müler, Vicki Prosingia und Julian Roßmy

 

KooperationspartnerInnen:

Stephan Titze (Studentische Hilfskraft)

Münzsammlung der Universitätsbibliothek Leipzig

 

Betreuerin an der Universität Leipzig:

Anja Neubert

anja.neubert@uni-leipzig.de


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